Grosssägerei

Das grosse Scheitern

Mit der Ansiedlung einer Grosssägerei in Domat/Ems sollte die Nutzung der einheimischen Ressource Holz gestärkt werden. Für dieses Anliegen hatte der WWF volles Verständnis. Nicht aber für die Dimension des Projektes und für die einseitige Ausrichtung auf den Markt in den USA.

Die grösste Sägerei der Schweiz wurde für eine Einschnittmenge von 600'000 m3 pro Jahr gebaut, das Doppelte des Potentials in Graubünden. Nach nur zwei Betriebsjahren kam das grosse Scheitern. Zurück blieben eine riesige Industriebrache und das völlig überdimensionierte Biomassekraftwerk, welches im Zuge der Grosssägerei gebaut wurde. Für die Abwärme des Biomassekraftwerkes gibt es heute weit und breit keine Abnehmer.

Auf der Industriebrache hat die Gemeinde eine Gewerbezone gemacht. Der WWF forderte eine Ansiedlung von Betrieben, die Abwärme vom Biomassekraftwerk verwenden müssen.

Biomasse-Energie vernichten

Für das Biomassekraftwerk wurde eine Schnitzeltrocknung gebaut, um die riesigen Mengen an Abwärme zu nutzen. Dabei entstehen viel Feinstaub und VOC. Sinnvoller wäre eine Fernwärmeleitung nach Chur.

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