Revitalisierung

Breiter und lebendiger

Kanalisierte Flüsse und Bäche sollen wieder zu natürlichen Flussläufen werden. Tiere und Pflanzen gewinnen so verlorene Lebensräume zurück. Aber auch die Hochwassersicherheit wird verbessert.

Flüsse und Bäche, die monoton in engen Kanälen fliessen, dominieren heute das Landschaftsbild. Anfangs des 20igsten Jahrhunderts wurden viele Gewässer gezähmt, für mehr Hochwassersicherheit und Kulturland. Die Kehrseite der Medaille: zahlreiche wertvolle Lebensräume für bedrohte Tiere und Pflanzen gingen damit verloren. Denn die Gewässer sind Lebensraum für rund die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten der Schweiz.

Flüsse und Bäche sollen wieder lebendiger werden, um den Verlust der aquatischen Biodiversität zu stoppen. Das fordert das revidierte Gewässerschutzgesetz. Im Kanton Graubünden wurde rund ein Viertel der Gewässer, oder 500 km, als sanierungsbedürftig eingestuft. Der Kanton definiert diese in einer Strategischen Planung. Da die Gewässerhoheit bei den Gemeinden ist, sind diese jedoch für die Umsetzung zuständig.

Der WWF fordert konsequent, dass die Gewässerräume ausgeschieden werden, dass Revitalisierungspotential frei bleibt und begleitet verschiedene Revitalisierungsprojekte.

Revitalisierungen in Planung und Umsetzung

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