Lebendiger Alpenrhein

Mehr Sympathie für den Alpenrhein

Befreite Gewässer bieten mehr Hochwasserschutz, wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen und attraktive Naherholungsgebiete. Gewässer brauchen darum mehr Raum, um sich austoben zu können. So auch der Alpenrhein.  

Der Alpenrhein ist heute fast vollständig begradigt und eingeengt. Mit einer Ausnahme: In den Mastrilser Auen kann der Rhein noch seine gestalterische Kraft ausleben. Hier ist die Artenvielfalt 16 mal höher als z.B. in Diepoldsau. In den Mastrilser Auen findet  auch die seltenen Flussregenpfeifer noch geeignete Brutplätze auf den Kiesbänden. Die nationale Bedeutung der letzten Alpenrhein-Aue ist unbestritten. Trotzdem ist sie bis heute nicht im nationalen Inventar. Die Wasserkraftlobby hat das bis heute verhindert.

Mastrilser Auen als Vorbild für Revitalisierungen

Die Mastrilser Auen sind das Mass für weitere Flussraum-Aufweitungen am 90 Kilometer langen Alpenrhein. Zwischen Reichenau und Bodensee soll der Rhein punktuell aus dem engen Korsett befreit werden und so mehr Hochwasserschutz und mehr Natur im ökologisch verarmten Fluss bringen. So sieht es das Entwicklungskonzept Alpenrhein der IRKA (Internationale Rheinkommission Alpenrhein).

Bis das Generationenprojekt am Alpenrhein umgesetzt wird, braucht es noch viel Überzeugungsarbeit. Zusammen mit anderen Umweltorganisationen hat der WWF Graubünden darum vor Jahren die Sympathiekampagne Lebendiger Alpenrhein lanciert.

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