Beverin

Der Beverin - ein wilder Fluss mit Potenzial

Über Felsschluchten findet der Beverin seinen Weg zum relativ unberührten, ausgedehnten Gebirgstal Val Bever. Von Auenlandschaften und Flachmooren umgeben ist der natürliche und kraftvolle Bergbach Lebensraum für eine Fülle von seltenen Tier- und Pflanzenarten.

Der Beverin wird erster "Wild Rivers" der Schweiz

Bis zum Albulatunnel ist der Beverin ein völlig natürlicher, freifliessender Wildbach ohne jede menschliche Korrektur. Eine Seltenheit. Mit Unterstützung des WWF hat daher die Gemeinde Bever für ihren aussergewöhnlichen Fluss das Label "Wild Rivers" beantragt. Der Beverin wird im Frühsommer 2020 als erster "Wild Rivers" der Schweiz ausgezeichnet werden.  

Alpine Aue im Mündungsbereich

Der Münungsbereich des Beverins in den Inn ist bereits vor einigen Jahren erfolgreich revitalisiert worden. Dem Betrachter führt diese Aufweitung erfolgreich vor Augen, welche Kraft und Schönheit ein Bergbach in sich birgt.  

Noch mehr Leben für den Beverin und seine Bewohner

Beim Bahnhof Spinas verunmöglicht aktuell noch eine Sperre den freien Fischaufstieg. Etwas weiter flussabwärts fliesst der Beverin auf einem Stück in einem engen Korsett. Die Gemeinde Bever setzt sich jedoch für ihren Fluss ein : Ein Umgehungsgerinne bei Spina ist geplant, damit die natürliche Wanderung der Bachforelle und anderer Tieren wieder stattfinden kann. Auch der begradigte Fluss zwischen dem revitalisierten Auengebiet beim Inn und dem Dorf Beverin soll wieder frei fliessen können. 

MasterstudentIn gesucht

Die Forschungsarbeit untersucht das Makrozoobenthos und den Einfluss der Beweidung auf die Wasserqualität am Beverin und soll im Sommer 2020 durchgeführt werden. Die Masterarbeit wird von der EAWAG begleitet.

 

Faktenblatt

WWF-Gewässerperle Beverin
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