Gewässer und Auen

Wasserlandschaften sind ein Naturreservoir

Die Flüsse und Bäche in Graubünden wurden fast vollständig begradigt, verbaut und verstromt. Lebendige Wasserlandschaften sind selten geworden. Die letzten naturnahen Flusslandschaften gilt es zu bewahren. 

Frei fliessende Bäche und Flüsse sind Hotspots der Natur. Sie bieten Lebensraum für viele seltene Tiere und Pflanzen. Mehr als die Hälfte aller Pflanzenarten Graubündens und viele Tiere kommen ausschliesslich in den Auenbiotopen vor - auf gerade einmal 1% der Kantonsfläche. Nicht umsonst werden Flussauen als Regenwälder Europas bezeichnet. 

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