Alpine Matten

Unproduktive produktive Fläche

In den Arealstatistiken werden die Flächen auf dieser Höhenstufe als unproduktiv aufgeführt. Die Gras- und Krautvegetation ist als Lebensraum jedoch hochspannend, aber auch hochsensibel.

Die alpinen Matten weisen vielfältige Lebensräume für Tiere und Pflanzen auf. Die Lebensräume unterscheiden sich je nach Boden, Mikroklima, Exposition und Höhenlage stark und bieten damit unterschiedlichsten Lebensgemeinschaften ein Zuhause. Viele Arten kommen zudem ausschliesslich in dieser Höhenlage vor. Als unproduktiv kann diese Höhenlage sicher nicht bezeichnet werden. Zutreffender ist die Bezeichnung "hochsensibel". Auf menschliche Eingriffe und Klimaveränderungen reagieren die alpinen Böden mit ihren Tieren und Pflanzen sehr empfindlich. 

Hochsensible Böden und Erosionsgefahr 
Die Alpbewirtschaftung und die Skigebiete haben die grössten Auswirkungen auf dieses hochsensible Ökosystem. Die Übernutzung der Alpen, Pistenplanierungen und Kunstschnee verletzen die Bodenschicht und verändern die Vegetation. Die Humusschicht ist in dieser Höhenlage wegen der klimatischen Verhältnisse sehr dürftig. Eingriffe in die Bodendecke bleiben meist irreparabel. Bodenersosion sind die Folgen.


Hier engagieren wir uns:

Bikesport mit Auswirkungen

Immer mehr Menschen sind mit dem Bike im Alpenraum unterwegs. Stark befahrene Wanderwege und Querfeldeinfahren verursachen sichtbare Erosionsschäden. Der Bikesport beschäftigt immer mehr den WWF. 

Eingriffe für Pisten

Pistenplanierungen und Beschneiungen verändern und zerstören die sensiblen alpinen Matten. Anspruchsvoll war z.B. der Erosionsschutz und die Begrünung des Starthangs für die Ski-WM 2003 in St. Moritz. 

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