Solarenergie

Graubünden: Ein Sonnen- aber kein Solarkanton

In Graubünden machen Solaranlagen doppelt Sinn. Graubünden gehört zu den sonnenreichsten Kantonen und kann mit hohen Einstrahlungswerten punkten. Im Winter, wenn der Stromverbrauch am höchsten ist, verhindert zudem kein Nebel die Sonneneinstrahlung.

Allein auf den geeigneten Dächern im Kanton - ohne Ortskerne mit historischer Substanz - könnten gemäss einer Interreg-Studie 1150 GWh pro Jahr produziert werden. Das entspricht gut der Hälfte des gesamten Stromverbrauchs in Graubünden. Dieses Potential wird heute kaum genutzt. Mit der kantonalen Energiestrategie 2035 ist der Kanton zudem bei der Solarenergie mit der Handbremse unterwegs.

Gemäss einer WWF-Studie werden in Graubünden gerade einmal 3% des Sonnenpotentials genutzt. Einzelne Bündner Dörfer zeigen jedoch, dass es auch anders geht. So nutzen Martina und Sevgein gut 20% des Solarpotentials auf ihren Dächern.

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