Muntogna da Schons, Furna und Landquart sind Klimaschutz-Vorbilder des Kantons Graubünden

07. April 2021

Die neue Informationsplattform www.energiereporter.ch von WWF und geoimpact zeigt auf, welche Gemeinden bei der Energiewende gut auf Kurs sind. In Graubünden gehören die Gemeinden Muntogna da Schons, Furna und Landquart zu den Champions in den Bereichen Elektromobilität, erneuerbare Heizungen und Solarstrom.

Die Resultate des Energiereporters zeigen: Einige Gemeinden sind beim Klimaschutz besonders erfolgreich unterwegs. Im Kanton Graubünden führen die Gemeinden Muntogna da Schons, Furna und Landquart die Ranglisten in den drei untersuchten Bereichen an: Die Gemeinde Muntogna da Schons hat 3.07 Prozent elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Die Gemeinde Furna heizt zu 89.43 Prozent mit erneuerbaren Energiequellen. Die Gemeinde Landquart nutzt 11.07 Prozent ihres Solarstrom-Potenzials. Zum Vergleich: Schweizweit sind die Gemeinden Saas-Fee (9.67% Elektromobilität), Isenthal (89.52% erneuerbar heizen) und Onnens (68.4% Solarstrom) in den jeweiligen Kategorien Spitzenreiter.

«Die Bevölkerung in den Gewinner-Gemeinden machen es vor, andere Gemeinden müssen folgen und den Schritt hin zu klimafreundlichen Lösungen konsequent umsetzen. Denn, Klimaschutz geht uns alle an», sagt Anita Mazzetta, Geschäftsleiterin WWF Graubünden. Der Anteil Elektroautos, die erneuerbaren Heizungen und die Produktion von Solarstrom auf den Dächern sind alles zentrale Schritte, die nötig sind, um das Klima zu schützen. Grosse Unterschiede stellt  Anita Mazzetta beim Solarstrom fest:  «Beim Solarstrom hat der Sonnenkanton Graubünden einen sehr grossen Rückstand zur Spitzenreiterin. In diesem Bereich ist also noch sehr viel mehr möglich.» Dank dem Energiereporter können sich die Gemeinden jetzt vergleichen und gegenseitig anspornen, meint Anita Mazzetta: «Wir rufen die Bevölkerung auf, herauszufinden, wo die eigene Gemeinde im Vergleich zu den Gewinner-Gemeinden steht.»

Die Schweiz hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 auf netto Null zu reduzieren. Um dies zu erreichen, braucht es den Umbau ihrer Energieversorgung und die Anwendung der vorhandenen und erprobten Technologien. Im Energiereporter werden drei Bereiche analysiert, die relevant sind, um das Klima zu schützen: der Anteil Elektroautos, die erneuerbaren Heizungen und die Produktion von Solarstrom auf den Dächern.

 

Weitere Informationen: www.energiereporter.ch

Hintergrund zum Projekt: Das Rating basiert auf digital verfügbaren Daten, welche die geoimpact AG laufend auswertet und auf der Plattform Energiereporter zur Verfügung stellt. Es ist eine Weiterführung des PV-Projektes, welches 2019 und 2020 gemacht wurde (siehe www.wwf.ch/de/medien/solarstrom-potenzial-262-jahre-im-rueckstand). Neu wurden weitere Kriterien unter die Lupe genommen. Die Resultate sind unter

www.energiereporter.ch zu finden, wo sich die Gemeinden miteinander vergleichen können. Die Plattform wird von Energie Schweiz unterstützt. Weitere Kriterien werden folgen, um ein möglichst komplettes Bild zu haben.

 

 

Kontakte:

Anita Mazzetta, WWF Graubünden, Anita.MazzettanoSpam@wwf.noSpamch, 076 500 48 18.

geoimpact AG, Alexander Thommen, Communications & Business Development, +41 41 560 09 85, alexander.thommennoSpam@geoimpact.noSpamch

.hausformat | Webdesign, TYPO3, 3D Animation, Video, Game, Print