WWF und Pro Natura zu den Wolfsabschüssen

15. Oktober 2019

WWF und Pro Natura verzichten auf eine Beschwerde gegen die Wolfsabschüsse.

Vier Jungwölfe des Beverin-Rudels wurden vom Bau-Verkehrs- und Forstdepartement Graubünden zum Abschuss freigegeben. Der WWF und Pro Natura bekamen die Abschussverfügung am 3. Oktober mitgeteilt. Bereits am 5. und 6. Oktober wurden zwei Wölfe von der Wildhut erlegt. Die Umweltorganisationen WWF und Pro Natura bedauern den Abschuss der Jungwölfe, aber auch die von den Wölfen verursachten Risse. 

Der WWF und Pro Natura haben die Abschussverfügung des Kantons in der Zwischenzeit sorgfältig geprüft und kommen zum Schluss, dass die Regulierung des Wolfsrudels gemäss den Vorgaben der eidgenössischen Jagdverordnung und des Wolfskonzepts rechtlich zulässig ist. Somit verzichten die beiden Organisationen auf eine Beschwerde.

 

Weitere Auskünfte:
Anita Mazzetta, Geschäftsleiterin WWF Graubünden, 076 500 48 18
Armando Lenz, Geschäftsleiter Pro Natura Graubünden, 081 252 40 39

  

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