Spaziergänge durch faszinierende Wasserlandschaften

21. März 2018

Wilde und lebendige Flüsse sind in der Schweiz selten geworden. Doch es gibt sie noch, die Gewässerperlen. Der WWF zeigt diese Paradiese und die Vielfalt an Tieren und Pflanzen an verschiedenen Anlässen im Kanton.

Lebendige Bäche und Flüsse mit ihren reich strukturierten Auenlandschaften sind bedroht. In der Schweiz kommen mehr als 50 Prozent der Tier- und Pflanzenarten an oder in Gewässern vor. Auengebiete bedecken nur noch knapp ein halbes Prozent unserer Landesfläche, dabei beherbergen sie auf engstem Raum rund ein Drittel der heimischen Pflanzenarten. Wegen dieser hohen Artenvielfalt werden Auen auch als Regenwälder Europas bezeichnet. Vom ruhigen Waldteich über rauschende Bäche bis hin zu grossen Talflüssen – sie alle sind wichtig für die Artenvielfalt.

Der WWF Graubünden setzt sich für den Schutz der letzten natürlichen Bäche und Flüsse und deren Auenlandschaften ein. Deshalb lanciert er dieses Jahr zum ersten Mal das Erlebnisprogramm „Gewässerperlen: hören, riechen und fühlen" für Familien und Naturinteressierte und möchte damit für diese einzigartigen Wasserlandschaften begeistern. Die Exkursionen führen in artenreiche Auenlandschaften und an wilde Bäche und Flüsse. NaturpädagogInnen, GewässerökologInnen oder OrnithologInnen zeigen den Teilnehmenden Köcherfliegenlarven, Biberspuren, Kreuzottern und experimentieren mit Naturmaterialen und schaffen kleine Kunstwerke. Mit etwas Glück zeigt sich auch der Bartgeier. Faszinierende Reisen also in die Wildnis und die Regenwälder Europas.

Wer zudem gerne anpackt, nimmt am Arbeitseinsatz in der Aue von Strada im Unterengadin teil, entfernt auenfremde Gehölze und Pflanzen und sammelt Plastikverpackungen, Pet-Flaschen und anderen Müll auf. Zudem führt eine Biologin durch die Aue und es wartet ein gemeinsames Mittagessen auf die Teilnehmenden. Die Pro Terra Engiadina führt den Anlass zusammen mit dem WWF und dem Büro Botanik Exkursionen durch und will damit eine wertvolle Auenlandschaft fördern und erhalten.

Mehr Infos unter www.wwf.gr.ch

Weitere Informationen: Anita Wyss, WWF Graubünden, 081 250 23 00 / 079 746 28 67 anita.wyssnoSpam@wwf-gr.noSpamch

  

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