Wählen & abstimmen

Wie umweltfreundlich sind unsere Bundespolitiker?

Am 20. Oktober 2019 finden eidgenössische Wahlen statt. Kurz vor den Wahlen geben sich fast alle Parteien umweltfreundlich. Was zählt sind Taten, nicht Worte. Mit dem Umweltrating zeigt die Umweltallianz, wie umweltfreundlich Parlamentarier/innen tatsächlich sind - als Wahlhilfe für alle.

Der Nationalrat hat in den letzten vier Jahren die Umwelt im Stich gelassen: Insgesamt hat er viel zu oft und bei entscheidenden Vorlagen gegen den Natur- und Klimaschutz entschieden. So wurde zum Beispiel das CO2-Gesetz derart verwässert, dass sogar umweltfreundliche ParlamentarierInnen nicht mehr zustimmen konnten. Die Umweltverbände blicken zurück und haben die desaströsen Entscheide zusammengefasst.

Riesige Unterschiede zwischen und innerhalb der Parteien
In vier von fünf Fällen hat die FDP gegen die Umwelt gestimmt. Die SVP wiederum hat für Umweltanliegen überhaupt kein Gehör. Die BDP hat sich gegenüber der letzten Legislatur deutlich gesteigert, und die CVP stimmt zur Hälfte umweltfreundlich, wobei die grosse Spannbreite innerhalb der Partei auffällt. Einzig Grüne, SP, EVP und GLP zeigen sich als verlässliche Partner der Umwelt. 


Nationalrat:
Duri Campell (BDP):            63.0% umweltfreundlich
Martin Candinas (CVP):       46.3% umweltfreundlich
Heinz Brand (SVP):               4.6% umweltfreundlich
Magdalena Martullo-Blocher: 0% umweltfreundlich

Ständerat:
Stefan Engler (CVP):           47.5% umweltfreundlich
Martin Schmid (FDP):          22.5% umweltfreundlich

Hier finden Sie die Wahlversprechen der Bündner Kandidat/innen für den National- und Ständerat.

.hausformat | Webdesign, TYPO3, 3D Animation, Video, Game, Print