Praktischer Naturschutz

Einsatz für wertvolle Lebensräume

Seit einem Viertel Jahrhundert sind sie aktiv: unsere freiwilligen Helfer und Herlferinnen des Praktischen Naturschutzes. Mit viel Herzblut erhalten sie wertvolle Kleinbiotope für Tiere und Pflanzen, entbuschen und mähen wertvolle Magerwiesen, bauen verfallene Trockenmauern auf und setzen sich für Amphibien ein. 



Amphibien-Weiher auf dem Rossboden in Chur

Vor rund 15 Jahren hat der WWF zusammen mit der Stadt Chur mehrere Teiche für Amphibien am Rossboden angelegt. Das war auch die Geburtsstunde des Teichclubs, ein Club für junge Naturfans. Zur Aufgabe des Teichclubs gehört auch die Pflege der Weiher. Jeden Herbst entfernen die Kinder die dichte Vegetation, damit die Amphibien im Frühling wieder Licht haben. Sie werden dabei von der Gruppe Praktischer Naturschutz unterstützt.


Trockenwiesen und -mauern auf dem Schotsch bei Haldenstein

Die eingewachsenen Heimweiden am Calanda wurden mit hunderten von freiwilligen Arbeitsstunden entbuscht. Heute wachsen wieder Feuerlilien und Orchideen auf den Wiesen, die von den Freiwilligen des Praktischen Naturschutzes gemäht werden. Seit mehreren Jahren bauen die Freiwilligen zudem eine mächtige verfallene Trockenmauer auf dem Schotsch wieder auf.


Trockenwiesen und -mauern im Seidengut bei Chur

Einst wurden hier 10'000 Maulbeerbäume für die Produktion von Seide gepflanzt. Darum der Name Seidengut. Heute gibt es in der Terrassenlandschaft Baumhecken und Obstbäume. Die alten Trockensteinmauern wurden erneuert und die wertvollen Magerwiesen werden regelmässig von Freiwilligen gemäht und gepflegt. Das Seidengut ist heute ein regionales Naturobjekt.    


Der Wald mit den Eichen

Seit Jahren pflegt die Biotoptruppe des WWF Graubünden auch einen Eichenwald am Calandahang bei Haldenstein. Auch Einsätze von Schulklassen und Ferienpässe finden hier regelmässig statt.



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