Wie wir arbeiten

Das Verständnis für den Natur- und Umweltschutz ist seit der Gründung des WWF gewachsen. Die Zeit der reinen Konfrontation ist Geschichte. Die Zusammenarbeit mit Behörden und Bauherren ist heute Alltag. Wo Pläne von Wirtschaft und Politik den Interessen der Natur und Umwelt jedoch diametral entgegen stehen, positioniert sich der WWF nach wie vor oppositionell.  

Zusammenarbeit

Der WWF Graubünden geht Umweltprobleme wo immer möglich im Dialog und lösungsorientiert an. Er bringt sich früh mit Stellungnahmen und Diskussionen ein, nimmt an Begehungen und Runden Tischen teil. Auch Vereinbarungen mit Bauherren, Gemeinden und Veranstaltern gehören dazu. Diese Arbeitsweise ermöglicht bessere Lösungen für die Umwelt. 

Vorzeigeprojekte

Vorzeigeprojekte können manchmal Wunder bewirken. Mit Pilotprojekten, Feldversuchen oder einfachen Projektinitiativen - wie beim Herdenschutz - versucht der WWF Graubünden konkrete Lösungen aufzuzeigen, zu überzeugen und Nachahmer zu gewinnen. Wenn die ersten Gehversuche zum Standard werden, hat die Natur und Umwelt gewonnen. 

Umweltbildung

Mit Kursen, Exkursionen und Naturerlebnissen begeistern wir Erwachsene und Kinder für die Wunder der Natur. Denn, wer von der Schönheit der Natur begeistert ist, ist auch bereit für sie einzustehen. Wir wollen vor allem den Kindern und Jugendlichen aufzeigen, wie sie selber aktiv werden und für eine lebenswerte Zukunft im Einklang mit Natur einsetzen können.

Freiwilligenarbeit

Ohne die freiwilligen Helfer und Helferinnen wäre Vieles beim WWF nicht möglich. Sie pflegen Biotope, bieten ein spannendes Programm für Kinder an, führen Exkursionen, übersetzen Texte, helfen im Büro, sammeln Unterschriften und unterstützen uns wo es gerade nötig ist. Jedes Jahr kommen so hunderte von freiwillig geleisteten Stunden zusammen.

Politische Arbeit

Die Politik setzt Rahmenbedingungen, welche die Umwelt direkt beeinflussen. Diese will der WWF aktiv mitgestalten. Der WWF Graubünden verfolgt die politische Agenda auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene. Er informiert Politiker/innen und Bürger/innen, bezieht politisch Stellung oder bringt sich mit Vorstössen, Petitionen oder Volksinitiativen ein.   

Erfolgreiche WWF-Initiative 

Die kantonale Initiative "Strom ohne Kohlekraft" ist die erste vom WWF Graubünden lancierte und auch vom Volk angenommene Volksinitiative. Sie wurde 2015 mit rund 80 Prozent der Stimmen angenommen. 

Die erste Volksinitiative 

Im 1978 lancierte der WWF Graubünden die aller erste kantonale Volksinitiative für einen Energie-Fonds. Die Idee: Gemeinden, die aus ökologischen Gründen auf die Verstromung ihrer Gewässer verzichten, sollten entschädigt werden. Zwar wurde die Initiative vom Grossen Rat für ungültig erklärt. Das Anliegen wird jedoch später auf Bundesebene mit dem Landschaftsrappen umgesetzt. 

Anwalt der Natur

Dort wo Umweltrecht missachtet wird, greift der WWF auch zu rechtlichen Mitteln. Dank dem Beschwerderecht kann der WWF der Natur eine Stimme geben. Der WWF setzt das Beschwerderecht zurückhaltend und erfolgreich ein. Das zeigt die hohe Erfolgsquote der Rechtsfälle. Der Bund erfasst jedes Jahr die Beschwerdefälle der Umweltorganisationen. 

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