Klima & Energie

Klimapolitik ist Energiepolitik

Die Hauptursache der Klimaerwärmung sind die vom Mensch verursachten Treibhausgase, die  vor allem durch die Verbrennung fossiler Energien entstehen. Klimapolitik heisst darum: weg von der fossilen Energie hin zu einer erneuerbaren Energiezukunft.

Klimawandel im Alpenraum

Alpine Regionen sind stark vom Klimawandel betroffen. In den Alpen sind die Temperaturen in den vergangenen 120 Jahren um knapp zwei Grad Celsius gestiegen – beinahe doppelt so stark wie im globalen Durchschnitt. Und sie sollen noch mehr steigen. Schmelzende Gletscher, drohende Bergstürze, akuter Schneemangel  werden die Zukunft der Alpen entscheidend prägen.  

Energiepolitik im Kanton

Klimapolitik wird nicht nur an den Klimagipfeln und in Bundesbern gemacht. Klimapolitik wird auch im Kanton gemacht. Die Standards in den Gebäuden bestimmen die Kantone. Weil der  Gebäudepark der grösste Energieverbraucher ist, entscheidet der Grosse Rat wieviel Klimaschutz Graubünden bekommt.  

Energiepolitik in der Gemeinde

Global denken und lokal handeln. Für die Energiewende müssen wir nicht auf die internationale Klimakonferenz warten. Am besten fangen wir bei uns in der Gemeinde an. Viele Gemeinden machen Nägel mit Köpfen und gehen Schritt für Schritt in die Energiewende. Gefragt sind noch mehr Nachahmer.

Erneuerbare Energieprojekte

Für die Energiewende braucht es vor allem mehr Energieffizienz und Investitionen in neue erneuerbare Energien. Investitionen in Sonne, Biomasse, Wind und Geothermie tragen zur Energiewende bei. In Graubünden wird leider vor allem in Wasserkraft investiert, obwohl diese Ressource heute bereits übernutzt wird.

Strom ohne Atom

Die Atomunfälle in Tschernobyl und Fukushima machen es deutlich: Auf Atomenergie zu setzen ist mit zu vielen Risiken verbunden. Neue Atomkraftwerke in der Schweiz wird es nicht geben. Die teilweise uralten AKW müssen aber rasch ausser Betrieb genommen werden. Die Atomausstiegsinitiative schafft Investitions- und Planungssicherheit für eine erneuerbare Zukunft.

Strom ohne Kohle

Graubünden verbietet Investitionen in Kohlekraftwerke.Der Kanton und Unternehmen mit Kantonsbeteiligung dürfen nicht in Kohlekraftwerke investieren, weil dies so in der Verfassung des Kantons steht. Das Stimmvolk hat nämlich die vom WWF initierte Volksinitiative "Sauberer Strom ohne Kohlekraft" angenommen.  

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